NEWS



UMUNDU
FESTIVAL
2018

Noch

Liebe FreundInnen einer enkeltauglichen Gesellschaft, liebe ZukunftsgestalterInnen,

vom 28. September bis zum 6. Oktober 2018 feiert das Umundu-Festival mit dem diesjährigen Fokusthema Utopie die 10. Auflage! Die Anmeldefristen für die Teilnahme am Markt der Utopien und für einen Beitrag im Festivalprogramm liegen hinter uns. Viele Anmeldungen haben uns erreicht. Wir koordinieren in den kommenden Wochen das Programm und bereiten unsere Öffentlichkeitsarbeit vor. Bitte meldet euch bei uns unter anmelden@umundu.de, wenn ihr noch Fragen zu einem Programmbeitrag oder zur Teilnahme am Markt der Utopien habt.

Wir freuen uns über euer Interesse und auf ein spannendes und inspirierendes Festival. Es könnte schön werden.

Bald gibt's mehr zum aktuellen Fokusthema Utopie und zum diesjährigen Festivalprogramm.

FESTIVALMARKT

26. August | Riesa Efau

SYMPOSIUM

28. bis 30. September | Riesa Efau

FESTIVALWOCHE

01. bis 06. Oktober | Stadtgebiet Dresden

SYM-
POSIUMS-
TICKET

Early Bird Ticket

Ab sofort gibt es das Ticket für's Symposium vom 28. bis 30. September im Riesa efau. Das Programm ist noch geheim, dafür gibt es das Ticket aber zum Vorzugspreis.
Sichert euch euer Ticket. Die Anzahl ist begrenzt.

Tickets bei SAXTicket

Hier gehts direkt zum Online-Ticketverkauf von Saxticket:
Ticket Shop

ZIELE

Das Umundu-Festival für nachhaltige Entwicklung ist ein Bildungs- und Netzwerkprojekt, dass sich für eine sozial-ökologische Wende einsetzt. Mit einer breiten Auswahl an Themen, die unseren Alltag und unsere politische Ordnung betreffen, möchte das Projekt Räume eröffnen für einen Dialog zwischen BürgerInnen und ExpterInnen zu wichtigen Fragen eines gesellschaftlichen Wandels. Aktive Nachhaltigkeitsinitiativen finden im Festivalprojekt eine öffentliche Plattform, um Lösungsansätze für einen demokratischen und gemeinwohlorientierten Umbau zur Nachhaltigkeit aufzuzeigen.

AKTIVITÄTEN

FESTIVAL
SYMPOSIUM
MARKT DER
UTOPIEN
FESTIVAL
WOCHE
BILDUNGS
ANGEBOTE

Review & Podcast
NEBEN UNS DIE
SINTFLUT?

Klimawandel und globale Ungleichheit

Zwei Blickwinkel auf die Krise(n) des 21. Jahrhunderts



In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Deutschen Hygienemuseum Dresden lud das Umundu-Festival am 19. April zwei renomierte Fachexperten ins DHMD nach Dresden ein, die aus ihrem fachlichen Blickwinkel eine aktuelle Diagnose der gegenwärtigen globalen Krisenlage lieferten.

"Je später wir anfangen, desto radikaler müssen wir umbauen"

Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, leitender Klimatologe des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), präsentierte in seinem Vortrag aktuelle Daten zu den Veränderungen des Weltklimas durch menschlichen Einfluss und wies auf die dramatischen Folgen hin, die einige Menschen bereits heute zu spüren bekommen. Die vom PIK errechneten Szenarien zeigten, dass auch unsere Regionen in den kommenden Jahren mit enormen Herausforderungen allein bei der Anpassung an sich wandelnde Klimabedingungen zu kämpfen haben werden.

"Auslagerungsgesellschaften beruhen auf Voraussetzungen, die sie selber nicht schaffen können und sie produzieren Folgen, für die sie selber nicht aufkommen."

Prof. Dr. Stephan Lessenich, Soziologe an der LMU in München, bettete die Erkenntisse des Beitrags von Stefan Rahmstorf in seinen soziologischen Ansatz der Externalisierungsgesellschaft ein, der zeigen kann, dass die kapitalistischen Wohlstandsgesellschaften auf der Grundlage ihrer machtvollen Position vor allem den Nutzen globalisierter Handels- und Finanzmärkte abschöpfen, die ökologischen und sozialen Kosten hierfür jedoch systematisch, d.h. politisch institutionalisiert und damit eben auch vom Bürger demokratisch legitimiert, auslagern. Das ging bis heute zumindest für uns relativ gut. Allerdings schwinden die Räume, in die wir in den vergangenen Jahrzehnten auslagern konnten und die negativen Folgen unseres Handelns kehren doch langsam aber sicher in unseren Alltag zurück.

Podcast anhören

PARTNER
TREFFEN

Beteiligungstreffen 2018

Die ersten Treffen mit interessierten MitstreiterInnen, WeggefährtInnen und potentiellen ProgrammpartnerInnen fanden statt. Neben der Vorstellung der Evaluationsergebnisse zum letzten Festival und den geplanten Änderungen für das aktuelle Jahr, gab es einen Ausblick auf das diesjährige Fokusthema 'Utopie' und eine gemeinsame Zukunftsreise in's Jahr 2050.