Thema &
Termine
2020

Ulrich Brand & Markus Wissen, 2017: Imperiale Lebensweise - Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus.

29. April 2020

Auftakt: An den Grenzen einer Lebensweise
18-19:30 | Internationale Gärten

13. Mai 2020

Krise & Transformation

18-19:30 | Internationale Gärten

27. Mai 2020

Der Begriff der Imperialen Lebensweise
18-19:30 | Internationale Gärten

10. Juni 2020

Die Entstehung der imperialen Lebensweise
18-19:30 | Internationale Gärten

24. Juni 2020

Die globale Verallgemeinerung und Vertiefung
18-19:30 | Internationale Gärten

08. Juli 2020

Falsche Alternativen

18-19:30 | Internationale Gärten

22. Juli 2020

Konturen einer solidarischen Lebensweise
18-19:30 | Internationale Gärten

Die Lese­werk­statt

D
ie Lesewerkstatt ist ein offenes Treffen für Menschen mit Inter­esse an Texten zu Themen rund um nach­haltige Ent­wick­lung. In ge­müt­licher Runde disku­tieren wir alle zwei Wochen etwa 90 Minuten lang Texte, die sich der Analyse und Beschrei­bung aktueller gesell­schaft­licher Heraus­for­der­ungen sowie mög­licher Lösungs­ansätze und Ent­wick­lungs­perspek­tiven widmen. An der Lese­werk­statt können Menschen zwischen 16 und 116 teil­nehmen, die gerne lesen, diskutieren oder auch nur lau­schen wollen und die sich u.a. für die Themen Nach­haltig­keit und Ent­wicklung, Öko­logie, Öko­nomie und Politik, Gerechtig­keit, Globa­lisierung und gesell­schaft­licher Wandel interessieren und Lust haben, unsere komplexe Welt besser verstehen zu lernen. Ein Vorwissen zu den ausge­wählten Themen ist nicht erforder­lich, jedoch Neugier, Mut zum Fragen stellen und Lust zum Mit- und Querdenken.

Kontakt & Newsletter

Kontakt

Fragen zur Teilnahme, zur Lesewerkstatt, zum Zugang zu den aktuellen Texten, zum Veranstaltungsort oder zu weiteren Dingen sendet bitte per Mail an Christian unter: c.baerisch@umundu.de.

Newsletter Lesewerkstatt

Mit dem Lesewerkstatt-Newsletter erhaltet ihr Informationen zu Literatur, Terminen und organisatorischen Fragen rund um die aktuelle Lesewerkstatt.


Ort & Adresse

Die Treffen der Lesewerkstatt richten wir in den Internationalen Gärten Dresden aus.
Den Gemeinschaftsgarten findet ihr unter der folgenden Adresse:

Internationale Gärten Dresden
Holbeinstraße / Ecke Permoserstraße
Dresden Johannstadt

Lesenswert

Wir möchten euch ein paar Bücher empfehlen, die uns in den vergangenen Jahren bei unsere Arbeit in den verschiedenen Projekten eine wertvolle inhaltliche Orientierung boten und die uns besonders inspiriert haben.

Die Welt reparieren
Andrea Baier, Tom Hansing, Christa Müller, Karin Werner (Hg.), 2016: Die Welt reparieren - Open Source und Selbermachen als postkapitalistische Praxis. Bielefeld: transcript.
Utopie

Mal angenommen, es wäre in unserer gegenwärtigen Wirtschaftsordnung lukrativer, beständig neue Produkte auf den Markt zu bringen, anstatt ältere weiter zu nutzen oder defekte zu reparieren. Unsere Welt ginge wahrscheinlich irgendwann kaputt. Wie ginge es anders, wie ginge es besser? Das Buch versammelt in Theorie und Praxis Ideen, Ansätze und Praxisbeispiele einer gemeinschaftsbasierten Ökonomie, die der zerstörerischen Eigenlogik des orthodoxen Kapitalismus einen demokratischen und kooperativen modus operandi entgegenstellen. Mit freiem Zugang zu Wissen und Technologien wachsen Fähigkeiten und der Wille, die Welt gemeinsam zu reparieren. Inspirierend und motivierend. Das Buch kann bei Transcript kostenlos heruntergeladen werden.
Freie Geister
Ursula K. Le Guin, 2018: Freie Geister. Eine zwiespältige Utopie. Frankfurt am Main: Fischer Verlag
Utopie

Das Aufeinandertreffen zweier benachbarter Welten bietet einen großartigen Hintergrund für ein Gedankenexperiment, bei dem es um die Realitäten unterschiedlicher Gesellschaftsentwürfe und eben auch um Utopie geht. Der eigentliche Nicht-Ort ist in Ursula K. Le Guins Science-Fiction-Meisterwerk der Planet Anarres, dessen BewohnerInnen in einer anarchistischen Gesellschaft frei von Unterdrückung, aber auch frei von dem Zwang, künstlich erzeugte Bedürfnisse befriedigen zu müssen, leben. Die Herrschenden auf Urras betrachten Anarres jedoch lediglich als eine Bergbaukolonie. Im Versuch eines Dialogs zwischen Vertetern der Wissenschaft offenbaren sich die gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen der beiden Gesellschftssysteme.
Die Kultur der Stadt
Walter Siebel, 2015: Die Kultur der Stadt. Berlin: Suhrkamp.
Our Urban Future 2016 Lesewerkstatt 2016 Nachhaltige Stadtentwicklung

Die städtische Lebensweise ist seit jeher ein Lieblingsphänomen der soziologischen Forschung. In der Stadt verdichten sich das Leben und die sozialen Interaktionen in ihrer Heterogenität. Die Stadt ist Katalysator für wirtschaftliches Wachstum und für soziale, politische, kulturelle und technologische Entwicklungen. Stadt steht für Individualität, Vielfalt, Freiheit. So sah es schon Georg Simmel in seinem berühmten, 1903 erschienenen Aufsatz Die Großstädte und das Geistesleben. In dieser Tradition führt Walter Siebel mit seinem Buch Die Kultur der Stadt die Stadtforschung ins 21. Jahrhundert.
The Global City
Saskia Sassen, 1991: The Global City - New York, London, Tokyo. Princeton: University Press.
Our Urban Future 2016 Nachhaltige Stadtentwicklung Globalisierung

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Arrival City
Doug Saunders, 2016: Arrival City. München: Pantheon / Random House.
Our Urban Future 2016 Lesewerkstatt 2016 Nachhaltige Stadtentwicklung

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Planet der Slums
Mike Davis, 2011: Planet der Slums. Berlin: Assoziation A.
Our Urban Future 2016 Lesewerkstatt 2016 Nachhaltige Stadtentwicklung Armut & Reichtum

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Das Recht auf Stadt
Henri Lefebvre, 2016: Das Recht auf Stadt. Hamburg: Edition Nautilus.
Nachhaltige Stadtentwicklung
Lesewerkstatt 2016

Lefebvres Streitschrift Das Recht auf Stadt ist eine umfassende Kritik an der gegen­wärtigen Ent­wick­lungs­logik unserer Städte und gleich­zeitig eine Vision und ein Ruf nach einer neuen und kritischen Aus­ein­ander­setzung mit dem Wesen der Urbanität. Denn Lefebvre sieht in ihr ein wesent­liches Ent­wicklungs­mo­ment mensch­licher Gesell­schaften. Städte sind die Räume des sozialen Austauschs, Motoren gesell­schaft­licher Mo­der­nisierung und Ent­wicklung und Orte revolu­tionärer Um­brüche. Diese Kraft des Urbanen jedoch ist bedroht durch die fort­schreitende Öko­nomi­sierung, die städte­planer­ische Kon­trolle und die poli­tische Segre­ga­tion von Menschen und Gruppen. Dem­gegen­über for­dert Lefebvre eine politisch-­kulturelle Gegen­bewegung ein, die das Recht auf Zentralität, d.h. die Offen­heit des urbanen Zentrums für alle und das Recht auf Unter­schiedlich­keit reklamiert. Reclaim the city! #right2city
Städte für Menschen
Jan Gehl, 2015: Städte für Menschen. Berlin: Jovis.
Nachhaltige Stadtentwicklung
Das gute Leben Armut & Reichtum

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Wieviel ist genug?
Robert & Edward Skidelsky, 2013: Wie viel ist genug?: Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens. München: Verlag Antje Kunstmann.
Das gute Leben Armut & Reichtum

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