Themenbereiche

Our Urban Future - Themenbereiche



Stadtkultur

Stadtkultur beleuchtet anhand verschiedener Beiträge den fortschreitenden Prozess der Urbanisierung und fragt nach den lokalen und globalen Auswirkungen der Verstädterung auf unser Zusammenleben und die sozial-räumliche Entwicklung der Siedlungsstrukturen. Stadtkultur verweist gleichzeitig auch auf die Bedeutung der Urbanität als Wesenszug des Menschen und fragt nach den Versprechungen, Hoffnungen und Realitäten urbanen Lebens. Stadt ist Motor gesellschaftlichen Wandels und Bühne kultureller Entwicklung, jedoch auch Ort einer beschleunigten und expansiven Moderne. Welche Impulse können hiervon für eine gesellschaftliche Transformation ausgehen?


Wohnen&Leben

Wohnen&Leben stellt die Bedeutung urbaner Wohnverhältnisse in den Mittelpunkt und fragt nach Herausforderungen und Möglichkeiten einer sozial gerechten Raumentwicklung. Wie können die Bedürfnisse nach bezahlbarem und lebenswertem Wohnraum aller StadtbewohnerInnen bei der Stadtentwicklung berücksichtigt werden? Wie kann und soll Stadtraum entwickelt werden, um soziale Inklusion zu befördern und räumliche Segregation zu verhindern? Welche Bedeutung haben sozialräumliche Ordnungen, urbanes Design und Architektur für eine gesellschaftliche Transformation zur Nachhaltigkeit?


Urbane Infrastrukturen

Urbane Infrastrukturen sind die Lebensadern des Stadtorganismus. Sie tragen zu dessen Funktionieren bei, indem sie Kommunikations-, Energie- und Stoffströme leiten und StadtbewohnerInnen grundlegende Versorgungsdienstleistungen bieten. Ob Verkehrssysteme, Wasser- und Energieversorgung oder Abfallmanagement, urbane Infrastrukturen organisieren den Ressourcenverbrauch einer Stadt und sind daher zentrale Stellgrößen für eine Anpassung an unsere ökologischen Grenzen. Wie können Infrastrukturen ausgebaut und finanziert werden? Wie können sie einen Wandel zur Nachhaltigkeit unterstützen und wie sehen zukunftsfähige Konzepte urbaner Infrastrukturen aus?


Das Recht auf Stadt

Recht auf Stadt (Right to the City) stellt die Frage nach neuen Formen urbaner Politik und zivilgesellschaftlicher Beteiligungsformen und betont dabei den Anspruch, dass alle Menschen ein Recht, nicht nur auf Zugang zu städtischen Räumen und Ressourcen, sondern auch auf Zugang zu politischen und strategischen Diskursen über Stadtentwicklung erhalten. Das Recht auf Stadt beschreibt ein Konzept urbaner Menschenrechte, das sich der Ökonomisierung urbanen Lebens widersetzt und Stadt von unten als Ort der Vielfalt, Inklusion und Nachhaltigkeit entwickeln will. Wie wirkt sich das Konzept auf die Entwicklung innovativer Wohn- und Lebensformen oder auf den Ausbau städtischer Infrastrukturen aus und was kann eine partizipative und demokratische Stadtentwicklung für eine nachhaltige Entwicklung leisten?