Jeans - Made in Hell
Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie
Durch Sandstrahlen von Jeans wird ein Used-Look erzeugt. Dadurch erkranken viele SandstrahlerInnen an der unheilbaren Lungenkrankheit Silikose. Das Beispiel des Sandstrahlens von Jeans zeigt: Globalisierungsgewinne werden oft auf Kosten der ArbeiterInnen gemacht. Es zeigt auch: Globale Solidarität kann daran etwas ändern. Darüber und was jeder tun kann soll informiert und diskutiert werden.
Die Thematik wird anhand zweier Kurzfilme gemeinsam erarbeitet.
Anschließend informiert das Louisenkombinaht als Beispiel einer fairen Kleiderproduktion über ihren Laden und ihre Arbeitsstruktur und stellen ihr Konzept anhand einiger Kleidungsstücke vor.
Bettina Musiolek hat Sozioökonomie studiert und in Tansania, den USA und an verschiedenen Orten in Deutschland gelebt und gearbeitet. Sie koordiniert gegenwärtig das Projekt SACHSEN KAUFT FAIR für das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen ENS und vertritt das ENS im TrägerInnenkreis der KAMPAGNE FÜR SAUBERE KLEIDUNG, recherchiert und publiziert zu sozioökonomischen Dimensionen der Globalisierung, konzipiert und organisiert Veranstaltungen mit besonderem Blick auf den Osten und Westen Deutschlands und Europas. Sie gründete 2010 das OSTWIND-INSTITUT für Unternehmensverantwortung, Gute Arbeit und Nachhaltigkeit. Seit 1993 ist sie in den internationalen und nationalen Netzwerken der CLEAN CLOTHES CAMPAIGN tätig. Ihr Schwerpunkt liegt in Recherche und Vernetzung in Osteuropa und der Türkei.









